Schweres Übergewicht (Adipositas)

Mit Adipositas – auch Fettleibigkeit, Fettsucht oder Obesitas genannt – bezeichnet man ein starkes Übergewicht aufgrund übermäßiger Körperfettmasse. Gemäß der Welt-Gesundheits-Organisation WHO liegt Adipositas ab einem Körpermasseindex (BMI, „body mass index“) von 30 kg/m² vor. Dabei werden drei Schweregrade unterschieden:


BMI = Körpergewicht (in kg) : (Körpergröße in Meter x Körpergröße in Meter)
Beispiel: 82 kg : (1,65 m x 1,65 m) = 30,1

Adipositas Grad III wird auch „Adipositas permagna“ oder „morbide Adipositas“ genannt. Sie birgt ein stark erhöhtes Risiko für verschiedene Krankheiten und wird häufig von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, degenerative Erkrankungen des Skeletts (insbesondere von Gelenken), Gicht, Erkrankungen der Gallenblase, Schlafapnoe sowie anderen Gebrechen begleitet. Häufig kommen psychische Belastungen aufgrund des körperlichen Erscheinungsbildes hinzu. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg geht davon aus, dass in Zukunft der Anstieg von Krebserkrankungen eng mit der Zunahme von Übergewicht in unserer Bevölkerung verbunden sein könnte.

Doch nicht allein der BMI ist für das Risiko von Erkrankung entscheidend, sondern auch das Muster, wie das Fett verteilt ist. Vor allem vermehrtes Bauchfett (Fettverteilung „Apfeltyp“) gilt als Auslöser des metabolischen Syndroms, einer Vorstufe von Diabetes. Eine Fettverteilung mit Betonung von Hüften, Gesäß und Oberschenkeln („Birnentyp“) gilt dagegen als wesentlich risikoärmer.

Als besonders gesundheitsschädlich gilt Fettgewebe im Bauchbereich: Dieses erzeugt viele Substanzen, die eine Insulinresistenz – und damit das Auftreten von Diabetes – fördern. Für Frauen gelten dabei Bauchumfänge ab 80 cm, für Männer ab 92 cm als risikosteigernd. Eine deutliche Gefährdung liegt für Frauen ab einem Bauchumfang von 88 cm, für Männer ab 102 cm vor.

Andere, in der Medizin verwendete Messwerte zur Beschreibung von Übergewicht sind:

Der Taille/Hüft-Quotient (waist to hip ratio = WHR) ergibt sich, wenn man den Taillenumfang durch den Hüftumfang dividiert. Ein Taille-Hüft-Quotient über 1,0 bei Männern und von mehr als 0,85 bei Frauen erhöht das Risiko für das Metabolische Syndrom.

Der Taille/Körpergröße-Quotient (waist to height ratio = WHtR) ergibt sich, wenn man den Taillenumfang durch die Körpergröße dividiert. Normalwerte sind:

Bei darüberliegenden Werten besteht eine Gefährdung der Gesundheit.

Die Therapie von Adipositas ist in aller Regel sehr komplex. Hier sind in jedem Einzelfall ernährungs- und bewegungsphysiologische, psychologische und soziale Faktoren zu beachten. Unter Umständen können auch medikamentöse, in schweren Fällen sogar chirurgische Maßnahmen notwendig sein.
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